Bingos und Anagramm-Kreuzworträtsel

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    • Bingos und Anagramm-Kreuzworträtsel

      Martin Läuter hat wieder pünktlich zur Zeit des Daheimbleibens einen Artikel mit Statistiken von Scrabble-Spielen herausgebracht -- diesmal zu 7- und 8-buchstabigen Wörtern, eben Bingos: laeuter.de/martin/anagram/bingos.pdf.

      Wer sich zu Buchstabenhäufigkeiten und Wortstrukturen belesen hat, findet am Ende des Artikels ein Anagramm-Kreuzworträtsel, das (mit weiteren Exemplaren unter laeuter.de/martin/kreuzwort/) die eine oder andere Lockdown-Stunde rumzubringen hilft. Gleichzeitig schult man sein Auge für das Erkennen von Bingos.

      Schöne Feiertage!
    • Ich hab schon eine ganze Reihe dieser Anagramm-Kreuzworträtsel gelöst und bin ganz begeistert.
      Wenn man mit so einem Rätsel beginnt, dauert es normalerweise eine Weile, bis man die ersten Wörter gefunden hat. Dann geht es aber meist etwas schneller weiter und es ist oft recht spannend, ob man wirklich alle Wörter findet.
      Man darf sich also von den Anfangsschwierigkeiten nicht abschrecken lassen!
      Bei jedem Rätsel kommen einige Wörter vor, die man vielleicht noch nie gesehen oder gehört hat. Sobald man ein Paar Buchstaben eines solchen Wortes (an der richtigen Stelle) hat, kann man es aber trotzdem oft erraten. Natürlich ist es ratsam, dann zur Kontrolle in der offiziellen Wörterliste nachzusehen.

      Jedenfalls kann man bei diesen Rätseln auf unterhaltsame Weise viel dazulernen.

      Vielen Dank, Martin!
    • Auch ich finde Martins Artikel mal wieder erste Klasse, gerade das Diagramm zu den STERN-Wörtern ist einfach eine großartige Veranschaulichung.
      Dass Martin sich auch Gedanken über ein möglichst effektives Wörterlernen macht, habe ich zum Anlass genommen, dazu selbst etwas zusammenzuschreiben - siehe Anhang. Grundaussage: es ist für (vermute ich) jeden machbar, eine Menge Bingos effektiv zu lernen, ohne dass es eine sture anstrengende Paukerei werden muss; und das eigene Spiel wird deutlich davon profitieren und mehr Spaß machen.
      Auch die (großartigen!) Kreuzworträtsel sind mit der Übung, die ich mir im Finden von Bingos auf diese Weise antrainiert habe, nicht schwer - vielleicht ist auch das ein Anreiz zum Wörterlernen? ^^
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    • Alles ganz prima, sehr sympathisch , verständlich auch geschrieben wie ich finde.
      Daß der Artikel aus der Feder eines Menschen kommt mit einem dann doch überdurchschnittlich großen ´Gehirnmuskel´, ist unschwer zu erkennen.

      Nun gibt es auch leidenschaftliche Scrabblespieler, die mit deutlich weniger Abstraktionsvermögen auskommen müssen, und dennoch viel Freude haben an diesem wunderbaren Spiel!

      Sehr gerne möchte ich in meiner Nachbarschaft, meiner Stadt, mehr Spielpartner gewinnen - aus Eigennutz, aber auch weil ich der Meinung bin, daß Spielen im Allgemeinen sinnvoll ist! Und wer gerne spielt, und mit dem ´Blick zum Buchstabenjonglieren´, plus einer gewissen Liebe zur Konzentration... gesegnet ist, wird m. E. an Scrabble sehr viel Freude haben!?
      Deshalb Versuche ich aus der ´Hohen Kunst der Meisterschaft´ , ein ´Handout´ zu kreieren, das an Niveau nicht verliert, jedoch dem ´gemeinen Spieler´ ein übersichtliches und gut verständliches ´Regelwerk´ an die Hand gibt, daß auch ´die Kniffe´ beinhaltet - denn ohne die, ist man dem versierten Spieler ausgeliefert. Und ich persönlich finde keinen Gefallen daran, mich an der Unwissenheit des andern zu erhöhn.

      Eine Passage gab es, die mit einer Absolutheit ausgesprochen wurde, der ich so nicht zustimmen würde: " Jeder übersehene Bingo, ist Baustein zum Verlust der Partie "
      Ich kenne einige gute bis sehr gute Spieler, die mit ihrem voluminösen Wortschatz und ´strategischer Baukunst´ , den ´Bingoakrobat´ platt machen.

      Zudem sollte - wie auch im Artikel erwähnt - bei aller noch so gut errechneter Wissenschaft nicht außer Acht gelassen werden, daß das Glück, ´die Magie´, der Mensch, ´die Hand die zieht´ - neben allem Wissen..., immer auch noch mitentscheidet ist, über Sieg+Niederlage.
      " ALLES IST (IN) ÜBUNG "
    • Da hast du völlig Recht. Man kann es sich mit zunehmendem Wortschatz nur einfacher machen und dadurch hoffentlich auch oft weniger frustrierend, aber dass man auch vorher schon mit Spaß und Können spielen kann, das würde ich gar nicht anders sehen.
      Und guter Wortschatz *ohne* Strategie hilft natürlich auch nur begrenzt. Das sieht man schon an Computerprogrammen wie Scrabble3D, die ohne jede Strategie stur immer den Zug mit den meisten Punkten legen. So ein Programm ist natürlich ratlos, wenn es schwierigere Bänke zieht oder in Situationen kommt, in denen es auf die Strategie ankommt, und wird gegen gute menschliche Spieler oft verlieren.
      Wenn ich einen umfassenden Scrabble-Leitfaden schreiben würde, dann wäre dieser Artikel schon ein Kapitel davon, aber ansonsten ginge es um die anderen Aspekte des Spiels. ;)
      Ja, wenn Glück keine Rolle spielen würde, wäre es ja auch langweilig. Das ist ja das Tolle. Auch die besten Turnierspieler verlieren ja durchaus öfter mal. ;)