TSO 3.8.3 Zu wenig gezogene Buchstabensteine oder/und Ziehen von Steinen in falscher Reihenfolge

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    • TSO 3.8.3 Zu wenig gezogene Buchstabensteine oder/und Ziehen von Steinen in falscher Reihenfolge

      Ich werde im folgenden noch weitere Themen zur TSO erstellen und möchte sie jeweils in einen eigenen Strang stellen, damit die Antworten bzw. die Diskussion zu den einzelnen Punkten nicht durcheinander kommtl
      Dazu möchte ich noch sagen, dass ich die Turnierspielordnung zwar ganz gut kenne, aber wenn sich im Turnier eine fragliche Situation ergibt, oft nicht klar denken kann (oh je) und plötzlich unsicher werde oder Dinge verwechsle. Dass geht anscheinend nicht nur mir so, da auch die Gegenspieler oder der Schiedrichter entweder eine falsche Entscheidung bekräftigt bzw eine Frage falsch beantwortet haben oder ebenfalls unsicher waren.

      Bei Punkt 3.8.3 möchte ich den Antrag stellen, dass unter a) der Text in Großschreibweise ergänzt wird:
      Stellt ein Spieler fest, dass er nicht genügend Steine nachgezogen ODER NOCH GAR NICHT GEZOGEN HAT und sich noch genügend Steine ...usw

      Situation war, dass ich schnell gespielt, aufgeschrieben und gezogen habe, mein Gegenspieler seine Buchstaben aber noch nicht gezogen hatte, was wir beide zu spät merkten. Auf meine Frage, ob ich jetzt die gezogenen Buchstaben, die noch nicht vermischt waren, zurücklegen und neu ziehen müßte, wurde mit JA geantwortet.
    • Hier bedarf es einer Richtigstellung der Spielsituation betreffs der Schiedsrichterentscheidung (ich war der Spielpartner in oben erwähnter Partie). Ulla hatte wirklich "rasch" gespielt und sofort Buchstaben gezogen (Ihr Zug: GEQUEST); ich hatte meinen Zug aufgeschrieben und noch keine neue Buchstaben gezogen. Ich entschuldigte mich und wollte meine Buchstaben gemäß TSO 3.8.3 "nachziehen"; Ulla war sich unsicher, ob sie ihre bereits gezogenen Buchstaben (noch nicht vermischt) wieder zurück in den Sack befördern müsse (verständlich, wenn man nur berücksichtigt, dass ich nun aus einem bereits reduzierten Buchstabenvorrat nachzog). Wären ihre Buchstaben auf der Bank bereits aufgedeckt gewesen, wird sofort klar, dass ein Zurücklegen "schwierig" wäre. Wir haben Gero als Schiedsrichter dazu gerufen. Seine Auskunft war nicht Ja. Er war sich aber unsicher, denn zunächst sagte er uns: Sie müsssen "nachgezogen" werden. Dann hat er noch einmal in die TSO geschaut und seine Entscheidung bestätigt gefunden. Ich habe nachgezogen und dann meinen nächsten Zug (MYOME) gemacht. Ulla hat meines Wissens ihre noch nicht aufgedeckten Steine behalten (also nicht zurückgelegt).
    • Nun, ich erinnere die Situation wie folgt:
      Nachdem Friedrich meinte, er habe noch keine Buchstaben gezogen, holte er das nach, bevor ich dann überlegte, ob ich die zu früh gezogenen Buchstaben zurücklegen und neu ziehen müsse oder nicht. Erst dann wurde der Schiedsrichter gerufen. Es ging ja nicht um das Nachziehen von Friedrich, das war ja bereits geschehen, sondern um das, was ich tun sollte. Ich habe dann tatsächlich neue Steine gezogen und die anderen wieder in den Sack befördert, nachdem ich die entsprechende Auskunft erhalten hatte.
      (Es hatte nur zuerst das Missverständnis gegeben, dass der Schiedsrichter die Frage, um die es ging, falsch verstanden hatte, er dachte zunächst, ich wollte als nächsten Spielzug "Tauschen" anmelden.)


      Aber wie auch immer: In Zukunft weiß ich, dass ich die zu früh gezogenen Buchstaben behalte und nicht tauschen muss/darf. AUSSER: Es sind bei Spielende zu wenig Steine im Sack, als dass der Gegenspieler seine Bank noch auffüllen kann. DANN werden alle meine Steine, die ich gezogen hatte, wieder in den Sack gegeben und der Gegenspieler füllt seine Bank auf. Ich hoffe, das habe ich nun richtig verstanden...