ZEIT-Turnier 2017

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    • ZEIT-Turnier 2017

      Heute Nachmittag stehen ja die Halbfinalpartien auf dem Programm. Da es gerade dann, wenn es "um die Wurst" geht, die Ergebnisse nicht mehr auf den tsh-Seten ersichtlich sind - und ich heute Nachmittag auch nichts werde auf scrabble-info.de einstellen können, schlage ich vor, dass die Ergebnisse der Partien hier zugänglich gemacht werden, also jemand, der vor Ort ist und Ergebnisse kennt, diese hier veröffentlicht. Mal sehen, ob das klappt :)

      Hui, nach Runde 19 stehen die Halbinalisten schon fest: Theo, Nadja, Friedrich und Ingrid. In Runde 20 geht es also nur noch darum, wer auf wen trifft, wobei schon klar ist dass theo und Nadja nicht aufeinandertreffen können.

      Update/Korrektur: Jetzt ist Runde 20 absolviert und die Paarungen stehen fest: Theo-Friedrich, Nadja-Ingrid N. - jeweils über zwei Partien.
      Ich hatte mich zunächst von der nach Differenz sortierten Reihenfolge in der Live-Tabelle täuschen lassen.
    • Ich möchte auch allen vier Spitzenspielern gratulieren, aber natürlich besonders Ingrid. Sie hat im Finale gesiegt, obwohl Friedrich jedesmal beide Blankos hatte, und obwohl sie zweimal vergeblich angezweifelt hat. Das hat mich sehr beeindruckt.

      Anbei zunächst einmal die Quackle-Analyse des ersten Finalspiels.
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    • Friedrich hat mir jetzt die Daten seiner Halbfinalspiele geschickt. Bei der Quackle-Analyse ergeben sich etwas andere Punktezahlen, da den Spielern kleinere Fehler passiert sind, die nicht, wie beim Finalspiel, gleich mit Computerhilfe ausgebessert werden konnten. Am Endresultat ändert das aber Gott sei Dank nichts.

      Hier zunächst einmal das erste Halbfinalspiel von Friedrich gegen Theo.
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    • Vielen Dank, Hans.
      Abermals hadere ich mit den Angaben von Quackle im Endspiel, wo die Situation ja ausrechenbar ist, was ja auch dazu passt, dass Quackle nur noch ganze Zahlen angibt - aber es sind doch die falschen?!

      Konkret beziehe ich mich auf Theos "Turn 22". Schon hier ist klar, dass Friedrich noch 2 Pukte mit dem I einstreichen kann und das Q nicht mehr los wird. Wir können uns also auf die Betrachtung der von Theo selbst geholten Punkte beschränken.

      REMIXE brächte 19 Punkte, mit dem I gäbe es im Folgezug 3, macht 22.
      Tatsächlich spielt Theo RE für magere 2, lässt ID (3) und Eh (12) folgen, holt also 17 Punkte.
      Was soll dann die Angabe "40"? Hier müsste doch eine 5 stehen?

      Ebenso unverständlich bei seinem Turn 23. Bei ID wird angegeben, dass dies 1 Pukt Nachteil gegenüber "best" bringt. Tatsächlich aber ist es doch völlig irrelevant, ob nun zunächst Eh oder ID gespielt wurde.

      Kann sich das jemand erklären? Macht Quackle im Englischen auch so einen Quatsch?
    • Danke für die Protokolle. Sehr interessante Züge dabei, z. B. dass KEIM praktisch genau so gut ist wie der Bingo EINKOMMT (vielleicht sogar absichtlich so gespielt?).
      Ich bin die Spiele wie immer kurz mit dem anderen Programm Elise durchgegangen. Da gäbe es übrigens auch die Möglichkeit, die Punktstände des ersten Spiels zu berücksichtigen.
      Interessant finde ich aber vor allem einen Zug, den Quackle übersieht, weil dort Züge mit sehr geringen Punktzahlen ja gar nicht berücksichtigt werden: Bei Ingrids 5. Zug im zweiten Spiel (ÖSI) "gewinnt" in der Simulation von Elise das billige SI (L2s, 6 Punkte):

      Warum, wird beim zweiten Hingucken klar...
      Ingrids späterer Zug RIFFS hatte dann ja einen ganz ähnlichen Hintergrund und hat mich beeindruckt :thumbup:
    • Stefan, die Zahlen bei Quackle beziehen sich (zumindest im Programm, sicher auch in den Analysenausgaben) nicht auf die Punktzahl, die der Spieler selbst noch erzielt, sondern auf den Abstand. Die 40 würde also bedeuten: Wenn nach RE beide Spieler optimal weiterspielen, ist der Endstand aus Theos Sicht um 40 Punkte schlechter (40 Punkte mehr Rückstand), als wenn er ID oder REMIXE gespielt hätte (und danach wiederum beide optimal weiterspielen).
      Meines Wissens sind die Endspiele bei Quackle fehlerfrei berechnet. Vielleicht gibt es aber einen Bug bei der Ausgabe in die Analysendateien. Bei Gelegenheit kann ich das Spiel später eingeben und die Angaben im Programm (die sich bei mir bisher immer als richtig herausgestellt haben, auch wenn sie auf den ersten Blick verblüffen - manche Endspiele gehen ja einfach stark gegen die Intuition) händisch nachreichen
    • Natürlich geht es um die Differenz, drum schrieb ich ja, dass Friedrich in jeder (betrachteten) Variante noch 2 Punkte für das I bekommt und das Q nicht mehr loswird.
      Also ist der Unterschied bei der Differenz identisch zum Unterschied von Theos selbst erzielten Punkten.

      Und wenn nur die Reihenfolge von zwei Zügen getauscht werden, ist auch 1 Punkt Differenz offensichtlich Unsinn. Ich sehe nicht, dass sich da irgendwie neue Anlegemöglichkeiten ergeben, die hier eine Erklärung bieten.
    • Ich weiß auch nicht so genau, wie Quackle wirklich "tickt". Ich benütze aber die an sich englische Version 1.0.3 und habe nur die Wörterliste, den Buchstabensatz und die Restbankbewertung gegen die deutschen Entsprechungen ausgetauscht.

      Zum Zug 22 von Theo: Hier steht im "report" beim Zug RE "urp" dabei. Ich hab vergessen, was das eigentlich bedeutet und ersetze es immer durch "not analysed", weil ich bemerkt habe, dass Quackle solche Züge bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Warum dann trotzdem in der ersten Spalte ein Wert (hier 40.0) dabeisteht, weiß ich nicht. Bei der Siegwahrscheinlichkeit steht in solchen Fällen entweder nichts oder 0.0000%, was ich dann regelmäßig lösche. Wahrscheinlich sollte ich den Wert in der ersten Spalte auch löschen (bei Zug 18 von Theo steht dort z.B. 154, was vermutlich ein Nonsens ist).
    • Oh, ok. Ich hab deinen Beitrag auf die Schnelle gelesen, ohne mir die Situation anzuschauen, und hab da das Missverständnis vermutet, sorry.
      Dann vermute ich, dass da Quackle Fehler macht, wenn ein gespielter Zug in der Analyse unter "Nicht analysiert" fällt.
      Quackle hat ja zwei Endspielalgorithmen, die schnelle Zugsuche, die im Endspiel versagt, und die ausführliche, korrekte Berechnung. Bei Theos Zug steht ja "not analysed", sodass der vielleicht nur anhand des schnellen Algorithmus eingestuft wurde (warum auch immer), und so kommt die unsinnige Zahl zustande. Also muss man sich die Zahlen im Programm anschauen.
      Ich hab es jetzt eingetippt und mir angeschaut:
      Die Züge ID und REMIXE bewertet Quackle im Programm zufällig genau mit +40, der Abstand verringert sich mit diesen und den weiteren Zügen also um 40.
      Wenn RE also gar nicht analysiert wird, bekommt es wohl einfach den Wert 0 und somit um 40 schlechter... in Wahrheit ist die Sequenz RE / hEY / IRE nur um 4 Punkte schlechter als ID / ReMIXE (oder umgekehrt) und so wird es im Programm auch angezeigt:
    • Danke, Danke für Eure vielen Kommentare zu gerade der Endspielanalyse des 2. HF. Ich muss mich kurz melden, denn gerade habe ich die KORREKTE Version des Spieles an Stefan(Vektor) und Hans (linhart) geschickt.
      Die Gründe für die Fehler sind mannigfaltig. Beide Protokolle waren unvollständig. Unsere beiden 'PASS-Züge' überraschten die Protokollanten so, dass eine den Zug gar nicht notierte (aber die Änderung der Bank nach dem nächsten), der andere hat 'Pass' später in dieselbe Zeile wie den Zug eingetragen, so dass die Reihenfolge sicht stimmte.
      Mit nur 2 Steinen im Sack hatte Theo zwei Bingomöglichkeiten (vorher hatten wir 'klein-klein' gespielt - das z.B. scheint mir Quackle im Endspiel nicht hinreichend zu berücksichtigen, wenn es andere Züge besser findet, bei denen die 'Eiserne Regel' "Einer bleibt im Sack" eingehalten wird. Theo - nach einiger Überlegung - passt. Ich habe das Q beim letzten (kleinen) Zug JAG-D gezogen, wohl keine Miene verzogen und mit dem Buchstaben auf meiner Bank gespielt, mal nach vorn, dann nach hinten, wieder in die Mitte, nicht isoliert.

      Dann habe ich auch gepasst!

      Das hat Theo veranlasst, einen Buchstaben abzuspielen. Was soll er auch machen? Der Spielstand war zu der Zeit so, dass mehrmaliges Passen das Spiel frühzeitig beendet mit einem so großen Vorsprung für mich, dass selbst die abgezogenen Buchstaben von der Bank mich nicht in Bedrägnis bringen.

      Da ich passte, musste er damit rechnen, das sein Bingo RIE(S)ELN oder LE(S)ERIN ihm das Q bescherte, ich konnte das I in jedem Fall blockieren und er verliert je nach dem Buchstaben, der neben dem vermeintlichen Q zu ihm kommt das Spiel (sogar ziemlich hoch, da ich bereits das H habe und kleine Züge noch sehr schöne Punkte ergeben, wie zunächst FÖNE, dann FÖNEN.

      Er spielt MILDE-N (einen Buchstaben) und zieht das F. Damit ist kein Bingo mehr möglich.

      Nun weiss er, dass ich das Q habe (oder bekomme). Hat er im weiteren Verlauf eine Gewinnchance?

      Das war auch meine Überlegung, über die ich so VIEL Zeit verbrauchte, dass ich mich nach meinen Überlegungen plötzlich bei < 10 s sah, also eine Zeitstrafe von -10 neben den +/- 10 für das Q!

      Zum Endspiel fiel mir erst im 22. Zug (wieder) ein, dass Theo eine Gewinnchance hatte - anders: Die grosse Gefahr durch CER oder C(E)R auf N2w (!!). Das berücksichtigt die bisherige Endspielanalyse noch zu wenig, da weder die Kenntnis der Differenz des 1. Spieles berücksichtigt ist noch die bereits sichere Zeitstrafe (Theo sah das aber als Gegenspieler). Spielt er vor mir an dieser Stelle z.B. RE N4s 2 P. . dann verliere ich in der Gesamtbilanz. Natürlich auch sofort mit CER N2w.

      Ich sah also seine Gewinnchance in der Abfolge ZÜRN-E, MILDE-N (R-E, dann C-E-R) oder C-ER, L-OH, FÖN-(E) und V-IF. Das führt zu 409 P. + 10 P. = 419 P. Ich bekomme, selbst wenn nachgerechnet wird, maximal 466 P. - 10 P (Q) und - 10 P. Zeitstrafe, also 446 P. Theo gewinnt überlegen mit + 16 Punkten in der Gesamtdifferenz, da er + 43 aus dem ersten Spiel mitbringt.
    • Im deterministischen Endspiel spielen bei der Analyse ja weder Zeitstrafe noch Hinspielergebnis eine Rolle, weil es um die Maximierung der Differenz geht.
      (Solange noch Zufall im Spiel ist, ist das etwas anderes, da man dort ggf. "sicher" oder "riskant" spielen muss, um seine Gewinnwahrscheinlichkeit zu maximieren - und dies ist dann von den genannten faktoren abhängig).

      Unverständlich sind für mich auch die Zahlen bei Friedrichs Zügen, ab dem Moment, wo nur noch 100%-Züge (Sieg-WK nur für Spiel 2) angezeigt werden. Ein "best" gibt es nicht mehr, jeder Zug hat einen "Rückstand" - aber auf was?